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Galuth jehoschua maschiach


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APOKALYPSIS JÄSU CHRISTU

GALUTH JEHOSCHUA MASCHIACH

DIE ENTDECKUNG DES JESUS CHRISTUS
kommentiert von Ani-Ali
Siebenter Band

enthaltend die Vision vom neuen Jerusalem und das letzte Kapitel samt einem doppelten Nachwort

Das neue Jerusalem
Kai ejdon Uranon kainon kai Gän kainän ho gar protos Uranos kai hä protä Gä apälthan kai hä Thalassa uk estin eti – „und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde denn der erste Himmel und die erste Erde sind verschwunden und das Meer ist nicht mehr“ – kai tän Polin tän hagian Jerusaläm kainän ejdon katabainusan ek tu Uranu apo tu The´u hätoimasmenän hos Nymfän kekosmämenän to Andri autäs – „und die heilige Stadt, das neue Jerusalem, sah ich herabsteigen aus dem Himmel von Gott, bereitet wie eine Braut die sich für ihren Mann geschmückt hat“ – kai äkusa Fonä megaläs ek tu Thronu legusäs – „und ich hörte eine große Stimme aus dem Thron sagen“ – idu hä Skänä tu The´u meta ton Anthropon kai skänosej met auton kai autoi Laoi autu esontai kai autos ho Theos met auton estai – „siehe das Zelt des Gottes mit den Menschen zusammen und er wird mit ihnen zelten und seine Völker werden sie sein und er selbst, der Gott, wird mit ihnen sein“ – kai exalejpsej pan Dakryon ek ton Ofthalmon auton kai ho Thanatos uk estai eti ute Penthos ute Kraugä ute Ponos uk estai eti, ta Prota apälthan – „und er wird jede Träne aus ihren Augen abwischen und der Tod wird nicht mehr sein und weder Trauer noch Lärm noch Pein werden mehr sein, das Erste verschwunden ist es“ – kai ejpen ho Kathämenos epi to Throno: idu kaina poio panta – „und der auf dem Thron Sitzende sagt: siehe, neu mache ich alles“ – kai legej: grapson hoti hutoi hoi Logoi pistoi kai aläthinoi ejsin – „und er sagt: schreibe dass diese Worte die zuverlässigen und wahrhaftigen sind“ – kai ejpen moi: gegonan, ego to Alfa kai to O hä Archä kai ho Telos – „und er sagt zu mir: es ist geschehen, ich bin das Aläf und das Thaw (Ich bin Du) der Anfang und das Ende“ – ego to Dipsonti doso ek täs Pägäs tu Hydatos täs Zoäs dorean – „ich selbst gebe dem Dürstenden aus der Quelle der Wasser des Lebens umsonst“ – ho Nikon kläronomäsej tauta kai esomai auto Theos kai autos estai moi Hyios – „der Sieger wird dieses erben und ich werde ihm Gott sein und er wird mir Sohn sein“ – tois de Dejlois kai Apistois kai Ebdelygmenois kai Foneusin kai Pornois kai Farmakois kai Ejdololatrais kai pasin tois Pseudesin to Meros auton en tä Limnä tä kaiomenä Pyri kai Thejo ho estin ho Thanatos ho deuteros – „den Mutlosen aber und den Unzuverlässigen und denen die Greuel verüben und morden und buhlen und zaubern und Götzen anbeten und allen die lügen ist ihr Anteil im See brennend von Feuer und Schwefel, das ist der zweite Tod.“

Kai älthen hejs ek ton hepta Angelon ton echonton tas hepta Fialas ton gemonton ton hepta Plägon ton es´chaton kai elaläsen met emu legon – „und es kam einer von den sieben Boten welche die sieben Kelche hatten die gefüllt waren mit den sieben Plagen, den letzten und er sprach mit mir und sagte“ – deuro dejxo soi tän Nymfän tän Gynaika tu Arniu – „komm, ich werde dir die Braut zeigen, die Frau des Lammes“ – kai apänenken me en Pneumati epi Oros mega kai hypsälon kai edejxen moi tän Polin tän hagian Jerusaläm katabainusan ek tu Uranu apo tu The´u echusan tän Doxan tu The´u – „und er brachte mich im Geist auf einen Berg, einen großen und hohen und zeigte mir die Stadt, das heilige Jerusalem, herabsteigend aus dem Himmel von Gott und sie hat die Ehre des Gottes“ – ho Fostär autäs homoios Litho timiotato hos Litho Jaspidi krystallizonti – „ihr Lichtglanz war einem Edelstein ähnlich wie ein Jaspis-Stein durchsichtig wie ein Kristall“ – echusa Tejchos mega kai hypsälon echusa Pylonas dodeka kai epi tois Pylosin Angelus dodeka kai Onomata epigegrammena ha estin ton dodeka Fylon Hyion Israäl – „und sie hat einen Wall, groß und hoch und sie hat zwölf Tore und an den Toren zwölf Boten und Namen geschrieben, das sind die der zwölf Stämme der Söhne von Jissro´el“ – apo Anatoläs Pylones trejs kai apo Borra Pylones trejs kai apo Notu Pylones trejs kai apo Dysmon Pylones trejs – „von Osten drei Tore und von Norden drei Tore und von Süden drei Tore und von Westen drei Tore“ – kai to Tejchos täs Poleos echon Themelius dodeka kai ep auton dodeka Onomata ton dodeka Apostolon tu Arniu – „und der Wall der Stadt hat zwölf Fundamente und auf ihnen sind die zwölf Namen der zwölf Gesandten des Lammes“.

Kai ho lalon met emu ejchen Metron Kalamon chrysun hina meträsä tän Polin kai tus Pylonas autäs kai tu Tejchos autäs – „und der mit mir sprach hatte als Maßstab ein goldenes Rohr damit er ermesse die Stadt und ihre Tore und ihren Wall“ – kai hä Polis tetragonos kejtai kai to Mäkos autäs hoson to Platos kai emeträsen tän Polin to Kalamo epi Stadion dodeka Chiliadon, to Mäkos kai to Platos kai to Hypsos autäs isa estin – „und die Stadt ist viereckig angelegt und ihre Länge ist wie ihre Breite und er ermaß die Stadt mit dem Rohr auf zwölf Tausend Stadien, ihre Länge und ihre Breite und ihre Höhe ist gleich“ – kai emeträsen to Tejchos autäs hekaton tesserakonta tessaron Pächon Metron Anthropu ho estin Angelu – „und er ermaß ihren Wall, einhundert vierzig vier Ellen, das Maß eines Menschen der ist eines Engels“ – kai hä Endomäsis tu Tejchus autäs Jaspis kai hä Polis Chrysion katharon homoion Hyalo katharo – „und das Material ihres Walles ist Jaspis und die Stadt ist aus reinem Gold wie reines Glas“ – hoi Themelioi täs Poleos panti Litho timio kekosmämenoi – „die Fundamente des Walles der Stadt sind alle mit Edelsteinen geschmückt“ – ho Themelios ho protos Jaspis ho deuteros Sapfiros ho tritos Chalkädon ho tetartos Smaragdos ho pemptos Sardonyx ho hektos Sardion ho hebdomos Chrysolithos ho ogdoos Bäryllos ho enatos Topazion ho dekatos Chrysoprasos ho endekatos Hyakinthos ho dodekatos Amethystos – „das erste Fundament Jaspis das zweite Sapfiros das dritte Chalkädon das vierte Smaragdos das fünfte Sardonyx das sechste Sardion das siebente Chrysolithos das achte Bäryllos das neunte Topasion das zehnte Chrysoprasos das elfte Hyakinthos das zwölfte Amethystos“ – kai hoi dodeka Pylones dodeka Margaritai ana hejs hekastos ton Pylonon än ex henos Margaritu – „und die zwölf Tore sind zwölf Perlen, durch jedes einzelne der Tore hindurch ist es aus einer einzigen Perle“.

Kai hä Plateja täs Poleos Chrysion katharon hos Hyalos diaugäs – „und die Straße der Stadt ist aus reinem Gold, durchsichtig wie Glas“ -- kai Naon uk ejdon en autä ho gar Kyrios ho Theos ho Pantokrator Naos autäs estin kai to Arnion – „und einen Tempel sah ich nicht in ihr denn Jehowuah, der Gott der Alles durchdringt, ist ihr Tempel und das Lämmlein“ – kai hä Polis u chrejan echej tu Häliu ude täs Selänäs hina fainosin autä hä gar Doxa tu The´u efotisen autän kai ho Lychnos autäs to Arnion – „und die Stadt bedarf weder der Sonne noch des Mondes damit sie ihr scheinen sondern die Ehre des Gottes erhellt sie und das Lämmlein ist ihr Leuchter“ – kai peripatäsusin ta Ethnä dia tu Fotos autäs kai hoi Basliejs täs Gäs ferusin tän Doxan auton ejs autän – „und durch ihr Licht werden die Nationen spazieren und die Könige der Erde werden ihre Ehre in sie hineintragen“ – kai hoi Pylones autäs u mä klejsthosin Hämeras Nyx gar uk estai ekej – „und ihre Tore werden bei Tag niemals geschlossen denn eine Nacht wird dort nicht sein“ – kai oisusin tän Doxan kai tän Timän ton Ethnon ejs autän – „und sie werden die Ehre und die Scheu der Völker in sie hineintragen“ – kai u mä ejselthä ejs autän pan Koinon kai poion Bdelygma kai Pseudos ej mä hoi Gegrammenoi en to Biblio täs Zoäs tu Arniu – „und keinesfalls kann in sie hineingehen alles Gemeine und wer Greuel verübt und wer lügt, nur die beschrieben sind in dem Buche des Lebens des Lämmleins.“



Kai edejxen moi Potamon Hydatos Zoäs lampron hos Krystallon ekporeuomenon ek tu The´u kai tu Arniu – „und er zeigte mir den Strom der Wasser des Lebens, leuchtend wie Kristall und herauskommend aus dem Gott und dem Lämmlein“ – en Meso täs Platejas autäs kai tu Potamu enteuthen kai ekejthen Xylon Zoäs poiun Karpus dodeka kata Mäna hekaston apodidun ton Karpon autu kai ta Fylla tu Xylu ejs Therapejan ton Ethnon – „inmitten ihrer Straße und des Stromes, diesseits und jenseits (davon) ist der Baum des Lebens der Früchte bringt zwölf nach einem Monat je eine hingebend und die Blätter des Baumes zur Heilung der Völker“ – kai pan Katathema uk estai eti kai ho Thronos tu The´u kai tu Arniu en autä estai kai hoi Duloi autu latreususin auto – „und alle Verwünschung, nicht ist sie mehr und der Thron des Gottes und des Lämmleins wird in ihr sein und die Knechte, die seinen, ihm werden sie dienen – „kai opsontai to Prosopon autu kai to Onoma autu epi ton Metopon auton – „und sie werden sein Angesicht sehen und sein Name wird auf ihrer Stirn sein“ – kai Nyx uk estai eti kai uk echusin chrejan Fotos Lychnu kai Fotos Häliu hoti Kyrios ho Theos fotisej ep autus kai basileususin ejs tus Ajonas ton Ajonon – „und eine Nacht ist nicht mehr und nicht bedürfen sie des Lichtes eines Leuchters und des Lichtes der Sonne denn Jehowuah, der Gott, leuchtet auf ihnen und Könige sind sie in die Welten der Welten.“
Als ich bis hierher geschrieben hatte legte ich eine Woche Pause ein während welcher ich nach Deutschland fuhr aber nicht zu Bekannten sondern zu Fremden. Ich besuchte Regensburg, Straubing und Deggendorf durch die ich bis dahin nur mit dem Zug gefahren war und deren Innenstädte und Umgebung ich noch nicht kannte. Es ist jetzt Ende September 2009 und es fällt mir viel schwerer als im Frühjahr mich wieder zurechtzufinden, den Faden aufzunehmen und mein Werk zu beenden. Der Gegensatz zu meiner Abgeschiedenheit war zu groß, ich habe mich einer Überdosis „Television“ ausgesetzt bis es mir übel wurde und fünf Tage hintereinander die Zeitung gelesen sodass mein Kopf mit Be- und Nachrichten verstopft und zugemüllt ist. Dass nach dem grimmigen George W. Bush ein Strahlemann kommen würde war mir klar und auch dass er die Politik seines Vorgängers mit honigsüß verbrämten Worten fortsetzen würde, aber wie dieser Barack Obama immer noch so hochgelobt wird obwohl er allen Folterknechten und ihren Befehlsgebern Straffreiheit zugesichert hat und nun das Gesetz aufrecht erhält nach welchem jeder Verdächtige eine unbeschränkt lange Zeit ohne Anklage und Prozess gefangengehalten werden kann, das ist mir eine Nummer zu stark. Auch wenn das in Verruf geratene Kazett in Guantanamo demnächst geschlossen wird so hat man immer noch genügend geheim gehaltene Folterkammern zur Verfügung; nicht dass man sich von den unter der Tortur erpressten Geständnissen verwertbare Ergebnisse verspräche, aber zur Abschreckung nach aussen und als Objekte für Menschenversuche sind die Gefangenen brauchbar. Dass sich das Geschreibsel vom „mächtigsten Mann der Welt“ weiterhin im Umlauf befindet obwohl er nur ein Aushängeschild ist finde ich albern und erschreckend die Rede nur das Wirtschaftswachstum könnte uns retten -- wie wenn einer der von einer Krisis geschüttelt wird sagen würde: nur die Krebskrankheit kann mich retten. Bemerkenswert ist es dass jetzt eine „Weltwirtschafts-Regierung“ installiert worden ist was einen bedeutsamen Fortschritt darstellt auf dem Weg zu den „United States of the World“; die Krise der Finanzindustrie hat sie möglich gemacht und wie bei allen strategischen Finten wurden mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die verschwundenen Gelder sind nicht verbrannt wie es hieß sondern beiseite geschafft und die unpopulär gewordenen Staatsverschuldungen haben ein astronomisch zu nennendes Ausmaß erreicht, allein in Deutschland weit mehr als eine Billion. Somit ist via Zinszahlungen für die Kriegsführung gegen den „Islamismus“ vorgesorgt bis zum Endsieg -- aber all dies ist Babylon und daher irrelevant denn beim Gericht über die Toten kommt es nicht darauf an wie einer mit der großen Hure gehurt hat, sie wird überhaupt nicht erwähnt, sondern darauf was in ihm vorgeht und ob er sich verwandeln lässt oder in seiner Lüge verharrt.

Ein persönlicher Grund der mich zaudern lässt in den siebenten und letzten Teil dieser Schrift einzutauchen besteht darin dass ich den Abschied von einer Lebensepoche möglichst lang ausdehnen will um die damit verbundene Wehmut zu genießen. Diese Epoche begann im Jahr 1987 mit einer Reise nach Israel. Damals war ich noch verheiratet und meine extrem eifersüchtige Frau besaß keinen deutschen Pass weil sie ihre Staatsangehörigkeit behalten wollte. Im Louvre hatten wir eine in Basalt gemeisselte ägyptische Prinzessin oder Göttin gesehen die eine verblüffende Ähnlichkeit mit ihr hatte, und so wollten wir Ägypten bereisen, die Erteilung eines Visum für sie hätte jedoch bis nach dem Urlaub gedauert. Als Alternative kam die Karibik in Betracht, aber nachdem was ich mit ihr in Paris erlebt hatte sagte ich mir dass ich mir das nicht antun wollte -- die schrecklichen Szenen die mir meine Frau machte wenn ich mit begehrenden Blicken den weiblichen Schönheiten wie ein Kettenhund nachsah. Aus einer Laune heraus und um ein Kontrastprogramm einzuschalten erkundigte ich mich nach den Bedingungen für Israel und siehe da Südkoreaner brauchten kein Visum. Schon der erste Tag in Tel-Aviv war horrend, als wir nach einem guten Essen in das gemietete Auto einsteigen wollten war es spurlos verschwunden und es dauerte eine Weile bis ich herausfand dass es abgeschleppt worden war weil ich ein Parkverbotsschild übersehen hatte. Beim Abholen verlangte man eine unglaublich hohe Geldsumme von mir und weil ich den Preis nicht einsehen wollte waren wir im Nu von einer Schar schreiender und wild gestikulierender Menschen umringt, wodurch das alte Vorurteil von den raffgierigen Juden in deren Hände ich nun gefallen war auflebte, ja aufheulte in mir. Just zu dieser Zeit war eine Währungsumstellung erfolgt von der ich nichts wusste, ein neuer Schekel war jetzt so viel wert wie tausend alte, der genannte Preis war in alten Schekeln bemessen also tausendmal höher als ich annehmen musste.



Noch ein anderes Erlebnis will ich hier kurz erwähnen um mich wieder zu gewöhnen ans Schreiben. Nachdem mich neu-hebräisch sprechende Juden schon mehrmals nach dem Weg gefragt hatten was mir unheimlich wurde kamen wir am Westufer des galiläischen Meeres oder des Sees Genezareth an einer Gedenkstätte vorbei die einem „Pseudo-Messias“ aus dem ersten Jahrhundert nach Christus gewidmet war. Ich kann diesen Mann dessen Fysiognomie den Karikaturen aus dem „Stürmer“ von Julius Streicher nachempfunden schien nicht anders bezeichnen weil er so auf mich wirkte und ich seinen Namen vergaß. Wir schauten in das kuppelförmige Gebäude hinein für dessen Besichtigung Nicht-Juden Eintritt zu zahlen hatten, und als ich mir noch überlegte ob sich dies lohnen würde hatten die Hände des Pförtners mich schon berührt, ein Käppi aus Pappe wurde mir übergezogen und der Mann stieß mich förmlich hinein. Er hielt mich also auch für einen Juden, ich aber konnte mich beim Anblick des falschen Erlösers nicht des Eindrucks erwehren dass er nur deshalb verehrt worden war und sein Andenken bis heute gepflegt wird um die Erinnerung an den ächten zu übertönen. In Jerusalem kaufte ich mir eine hebräische Bibel ohne sie lesen zu können und nach der Rückkehr lernte ich ihre Sprache und Schrift um dann zu meiner damaligen Gattin zu sagen dass ich jetzt den Schatz im Acker gefunden hätte für den ich bereit sei alles andere dahinzugeben -- woraufhin sie wieder eifersüchtig wurde und sagte die Bibel sei meine Geliebte. Zwei Jahre später zog ich aus der gemeinsamen Wohnung ins Hinterhaus um, drei Jahre später kam es zum Bruch der Beziehung und vier Jahre später erfolgte die Scheidung. Und nun weiss ich dass dies mein letztes Werk ist, die Sehkraft meines linken Auges lässt spürbar nach und das Bearbeiten des Laptop strengt mich sehr an. So will ich den Abschied gebührend feiern und mir nicht nachsagen lassen der Tod hätte mir aus der Hand genommen die Feder, denn auch das Schreiben ist eine Ausübung von Macht, und zwar einer ganz besonderen Spielart derselben auf die ich bald verzichte weil ich das mir Wesentliche nebst einigem schmückenden Beiwerk ausgesagt haben werde. Wegen der Länge des Kapitels das uns nun zu beschäftigen hat untergliedere ich es in Abschnitte die durch Zwischen-Überschriften gekennzeichnet sind.
Johannes sieht die erneuerte Welt und hört eine Stimme
Kai ejdon Uranon kainon kai Gän kainän ho gar protos Uranos kai hä protä Gä apälthan kai hä Thalassa uk estin eti, „und ich sehe einen neuen Himmel und eine neue Erde denn der erste Himmel und die erste Erde sind verschwunden und das Meer ist nicht mehr“. Von einem neuen Himmel und einer neuen Erde wird auch im Ssefär Jeschajahu gesprochen nicht aber davon dass es ein Meer nicht mehr geben wird; wir lesen die entsprechenden Stellen: ki hin´ni bora Schomajm chadoschim wa´Oräz chadoschah w´lo thisocharnoh haRischonith w´lo tha´aläjnoh al Lew – „seht mich wie ich neue Himmel und eine neue Erde erschaffe und des Früheren wird nicht (mehr) gedacht und aufsteigen wird es nicht übers Herz“ – ki im ssissu w´gilu adej ad aschär ani Bore ki hin´ni bore äth Jeruscholajm giloh w´Amoh Massoss – „doch wenn ihr euch freut und jauchzet für immer weil ich ein Erschaffender bin dann seht wie ich Jerusalem jauchzend erschaffe und zur Freude ihr Volk“ – w´galthi w´Iruscholajm w´ssassthi w´Ami w´lo jischoma boh od Kol B´chi w´Kol S´okah – „und ich werde in Jerusalem jauchzen und mich freuen in meinem Volk und es wird nicht mehr gehört werden in ihr die Stimme des Weinens und die Stimme des Klagens“ – lo jih´jäh mischom od Ul Jomim w´Soken aschär j´male äth Jomajo ki haNa´ar Bän me´ah Schonah jomuth w´haChotä Bän me´ah Schonah j´kulal – „nicht wird von dort ein Säugling von Tagen mehr sein und kein Alter der nicht seine Tage erfüllt denn der Knabe wird sterben als Sohn von einhundert Jahren und der Sünder als Sohn von einhundert Jahren verflucht“ – uwonu Wothim w´joschawu w´not´u Ch´romim wochlu Pirjom – „und sie werden Häuser erbauen und wohnen und Weinberge pflanzen und ihre Früchte verzehren“ – lo jiwnu w´acher jeschew lo jit´u w´acher jochel ki ch´Imej ho´Ez J´mej Ami uMa´asseh J´dejhäm j´walu W´chiraj – „sie werden nicht bauen und ein anderer wird wohnen, sie werden nicht pflanzen und ein anderer verzehrt denn wie die Tage des Baumes werden die Tage meines Volkes sein und das Werk ihrer Hände werden meine Erwählten verbrauchen“ – lo jig´u loRik w´lo jeldu laBäholah ki Sära B´ruchej Jehowuah hemoh w´Zä´äzo´ejhäm ithom – „sie werden sich nicht für Nutzloses abmühen und nicht zum Schrecken gebären denn der Samen der Gesegneten des Jehowuah sind sie und ihre Nachkommen mit ihnen“ – w´hajoh täräm jikro´u wa´ani ä´änäh od hem m´dabrim wa´ani äsch´mo – „und es wird geschehen bevor sie rufen gebe ich selber die Antwort, während sie sprechen erhöre ich selbst“ – S´ew w´Toläh jir´u k´ächad w´Arjeh kaBokar jochal Thäwän w´Nochasch Ofar Lach´mo – „der Wolf und das Lamm werden wie ein Einziges weiden und der Löwe wird Stroh wie das Rind fressen und die Schlange, Staub wird ihr Brot sein“ – lo jore´u w´lo jaschchithu b´chol Har Kod´schi omar Jehowuah – „sie werden nichts Böses (mehr) tun und nichts verderben im ganzen Berg meines Heiligtums sagt Jehowuah“.
Eine seltsame Mischung von dies- und jenseitigen Wünschen finden wir hier, es wird weiter geboren und auch gestorben selbst wenn der Jüngste erst mit einhundert Jahren verscheidet. Dies steht im Widerspruch zu der Aussage kai ho Thanatos uk estai eti, „und der Tod wird nicht mehr sein“. Und dass der Sünder verflucht wird obwohl niemand etwas Böses mehr tut ist ein Widerspruch in sich selbst sowie zu dem Diktum kai pan Katathema uk estai eti, „und keinerlei Fluch wird mehr sein“. Beachtenswert ist die hervorragende Stellung der Schlange denn was im Buch Genesis noch wie ein Fluch klang wird hier offen zum Segen: al G´choncho thelech w´Ofar thochal kol J´mej Chajächa, „auf deinem Bauch wirst du gehen und Staub wirst du fressen jeden Tag deines Lebens“. Die ihre alte und zu eng gewordene Haut rhythmisch von sich abwerfende und den intensivsten Kontakt zum Erdboden haltende Schlange ist das einzige von allen Lebewesen das den Staub aus dem der Mensch gemacht worden ist und in den er wieder zerfällt sich einverleiben und verdauen kann, worauf ich schon aufmerksam gemacht habe. Hören wir noch die Schlussverse aus dem Ssefär Jeschajahu: ki cha´aschär haSchomajm hachadoschim w´ha´Oräz hachadoschah aschär ani ossäh omdim l´Fonaj N´um Jehowuah ken ja´amod Sar´achäm w´Schimchäm – „denn genauso wie die neuen Himmel und die neue Erde die ich machen werde vor meinem Antlitz bestehen, feierlicher Ausspruch des Herrn, wird euer Same und euer Name bestehen“ – w´hajoh midej Chodäsch b´Chodscho umidej Schaboth b´Schabatho jawo chol Bossar l´hischthachawoth l´Fonaj omar Jehowuah – „und die Erneuerung in ihrer Erneuerung wird genügen und die Feier wird in ihrer Feier genügen, alles Fleisch wird hereinkommen und anbeten zu meinem Angesicht hin, sagt der Herr“ – w´joz´u w´ra´u b´Figrej ho´Anoschim haposch´im bi ki Tholathom lo thomuth w´Aschom lo thichbäh w´haju Dera´on l´chol Bossar – „und sie werden hinausgehen und in die zu spät Kommenden blicken, die Verzweifelten die sich in mir vergingen, denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer wird nicht verlöschen und sie werden Schmach sein für alles Fleisch“.

Darauf bezieht sich ein Jesuswort aus dem Evangelium nach Markus: kai ean ho Ofthalmos su skandalizä se ekbale auton kalon se estin monofthalmon ejselthejn ejs tän Basilejan tu The´u ä dyo Ofthalmus echonta bläthänai ejs tän Geennan hopu ho Skoläx auton u teleuta kai to Pyr u sbennytai, „und wenn dein Auge dich zur Sünde verführt wirf es weg (denn) es ist besser für dich einäugig in das Königreich des Gottes hineinzugehen als zwei Augen zu haben und in das Gej-Hinom geworfen zu werden wo ihr Wurm nicht sterben und das Feuer nicht erlöschen wird“. Dies will ich mit der Formulierung ergänzen: „es ist besser für dich einäugig das Ganze zu sehen als mit zwei Augen nur eine Hälfte“. Der Blick in das Antlitz des Gottes mit dem Namen Jehowuah, der wie ich ihn kenne die sich vor seinen Füßen niederwerfenden Anbeter nicht ertragen kann, und der Blick in die verwesenden Leichen der zu spät gekommenen Frevler ist ein einziger Blick und für die Befreiung kennzeichnend, denn nur die Einsicht in beide Seiten, in die himmlische und die höllische, in die gesegnete und die verfluchte kann die unendliche Wiederholung der in ihrem Wesen stets gleichen Sünde vermeiden -- die Einseitigkeit die ihr in der Wahrnehmung vorausgeht und nur sich selbst nicht aber den oder die anderen sieht und erkennt. Und wenn Jesus nach Matthäus sagt: ho Uranos kai hä Gä pareleusetai hoi de Logoi mu u mä parelthosin, „der Himmel und die Erde werden verschwinden aber meine Worte werden keinesfalls zum Verschwinden gebracht werden können“ – dann haben wir ihn nicht für unfehl- und unantastbar zu halten und seine Worte nicht erhaben über jede Kritik, sondern Logos genauso wie Dawar in seiner Doppelbedeutung von einerseits Wort und andererseits Angelegenheit, Sache und Thema zu sehen sodass es heisst: „Himmel und Erde vergehen aber meine Themen werden nie überholt sein (das worum es mir geht wird stets aktuell sein)“.


Lesen wir einen auf unser Thema bezogenen Abschnitt aus dem zweiten Brief des Petros: tautän ädä, Agapätoi, deuteran grafo Epistolän en hais diegejro hymon en Hypomnäsej tän ejlikrinä Dianoian – „diesen zweiten Brief schreibe ich nunmehr, ihr Geliebten, in denen ich in der Erinnerung euren lauteren Sinn aufwecken möchte“ – mnästhänai ton proejrämenon Rämaton hypo ton hagion Profäton kai täs ton Apostolon hymon Entoläs tu Kyriu kai Sotäros – „um an die voraussagenden Reden der heiligen Profeten zu erinnern und an die Gebote eurer Gesandten des Herrn und des Retters“ – tuto proton ginoskontes hoti eleusontai ep es´chaton ton Hämeron Empaigmonä Empaiktai kata tas idias Epithymias auton poreuomenoi kai legontes – „dies erkennet vor allem dass in den letzten Tagen Spötter mit Spott auftreten werden ihren eigenen Begierden gemäß daherkommend und sagend“ – pu estin hä Epangelia täs Parusias autu af häs gar hoi Pateres ekoimäthäsan panta hutos diamenej ap Archäs Ktiseos – „wo ist (denn) die Nachricht von seiner Ankunft? seit die Väter entschliefen ist ja vom Anfang der Schöpfung alles genauso geblieben“ – lanthanej gar autus tuto thelontas hoti Uranoi äsan ekpalai kai Gä ex Hydatos kai di Hydatos synestosa to tu The´u Logo ho tote Kosmos Hydati kataklysthejs apoleto – „doch denen die dazu geneigt sind ist es (offenbar) nicht bekannt dass die Himmel seit langer Zeit waren und die Erde aus Wasser und vermittels Wasser bestand durch Gottes Wort, jene Welt (aber) von Wasser überflutet verschwand“ – hoi de nyn Uranoi kai hä Gä to auto Logo tethäsaurismenoi ejsin Pyri tärumenoi ejs Hämeran Kriseos kai Apolejas asebon Anthropon – „die jetzigen Himmel und die (jetzige) Erde sind durch dasselbe Wort jedoch aufgespart, aufbewahrt für das Feuer am Tag des Gerichts und des Untergangs der gottlosen Menschen“ – en de tuto mä lanthaneto hymas, Agapätoi, hoti mia Hämera para Kyrio hos chilia Etä kai chilia Etä hos Hämera mia – „in diesem sollte es euch aber nicht unbekannt sein, ihr Geliebten, dass ein einziger Tag beim Herrn wie tausend Jahre sind und tausend Jahre wie ein einziger Tag“ – u bradynej Kyrios täs Epangelias hos tines Bradytäta häguntai alla Makrothymej ejs hymas mä bulomenos tinas apolesthai alla pantas ejs Metanoian choräsai – „nicht verzögert der Herr die Verheissung wie es manche für eine Verzögerung halten sondern er hat Geduld mit euch weil er nicht will dass einige verloren gehen sondern alle sich wenden zur Umkehr“ – häxej de Hämera Kyriu hos Kleptäs en hä hoi Uranoi Roizädon pareleusontai Stoicheja de Kausumena lythäsetai kai Gä kai ta en autä Erga heurethäsetai – „der Tag des Herrn aber kommt wie ein Dieb, an ihm werden die Himmel in einer schnellen Bewegung verschwinden, die Urstoffe in einem Brand aufgelöst und gefunden die Erde und die Werke in ihr“ – tuton hutos panton lysomenon potapus dej Hyparchejn en hagiais Anastrofais kai Eusebejais – „wenn alles auf solche Art aufgelöst wird, wie muss das Beginnen beschaffen sein in den heiligen Wendungen und in der Ehrfurcht?“ – prosdokontas kai speudontas tän Parusian täs tu The´u Hämeras di hän Uranoi pyrumenoi lythäsontai kai Stoicheja Kausumena täketai – „erwartend und ersehnend die Ankunft des Tages des Herrn durch den die flammenden Himmel aufgelöst werden und die Urstoffe zerschmelzen im Brand“ – kainus de Uranus kai Gän kainän kata to Epangelma autu prosdokomen en hois Dikaiosynä katoikej – „neue Himmel und eine neue Erde in denen Gerechtigkeit wohnt erwarten wir aber seiner Verheissung gemäß“ – dio, Agapätoi, tauta prosdokontes spudasate aspiloi kai amomätoi autu heurethänai en Ejränä – „daher, ihr Geliebten, dieses erwartend sehnt euch danach, unbeschmutzt und unbefleckt von ihm gefunden zu werden im Frieden“ – kai tän tu Kyriu Makrothymian Soterian hägejsthe kathos kai ho agapätos hämon Adelfos Paulos kata tän dothejsan auto Sofian egrapsen hymin hos kai en pasais Epistolais lalon en autais peri tuton – „und die Geduld des Herrn solltet ihr als Rettung ansehen wie auch unser geliebter Bruder Paulus gemäß der ihm gegebenen Weisheit euch schrieb, so in allen Briefen in denen er darüber spricht“ – en hais estin dysnoäta tina ha hoi Amathejs kai Astäriktoi streblusin hos kai tas loipas Grafas pros tän idian auton Apolejan – „in diesen ist einiges schwer zu verstehen was die Unwissenden und Haltlosen verdrehen wie auch die übrigen Schriften zu ihrem eigenen Verderben“ – hymejs un, Agapätoi, proginoskontes fylassesthe hina mä tä ton Athesmon Planä synapachthentes ekpesete tu idiu Stärigmu – „ihr nun, Geliebte, (dies) zuvor (schon) bedenkend solltet euch hüten damit ihr nicht von der Täuschung der Frevler fortgerissen aus der eigenen Festigkeit herausfallt“ – auxanete de en Chariti kai Gnosej tu Kyriu hämon kai Sotäros Jäsu Christu, auto hä Doxa kai nyn kai ejs Hämeran Ajonos – „ihr aber sollt in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus zunehmen, ihm sei die Ehre sowohl jetzt als auch im Tag der Ewigkeit“.
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