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Demokrit, der Vater der Atome


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Demokrit, der Vater der Atome
Der griechische Philosoph Demokrit (geboren 460 v. Chr.) gilt als “Erfinder” der Atome. Nach seiner Theorie bestehen Stoffe aus kleinsten Teilchen. Diese sind nicht weiter teilbar und er nannte sie daher Atome, nach dem griechischen Wort für unteilbar “atomos”. Man behauptet, dass ihn folgende Überlegung zu dieser Überzeugung brachte: wenn man in einem Gedankenexperiment ein großes Stück eines chemischen Grundstoffes (eines Elementes) nimmt, z.B. Eisen, und immer mehr zerkleinert, dann bekommt man aus einem großen Eisenstück zunächst einmal viele kleine Eisenstücke. Beim weiteren Zerkleinern entstehen Eisenspäne, dann Eisenpulver und schließlich Eisenstaub. Beim weiteren zerkleinern, inzwischen kann man die einzelnen Teilchen längst nicht mehr erkennen, werden die Teilchen nach Demokrit irgendwann so klein, dass sie nicht mehr weiter teilbar sind. Das große Eisenstück bestand also letztlich aus zusammengefügten kleinen und nicht weiter teilbaren Grundteilchen, den Atomen.
Der Grundgedanke des Atomismus1 ist somit die Vorstellung, dass die Welt aus den Atomen, kleinsten unteilbaren Bausteinen, besteht, welche sich in der Leere bewegen. Die Atome unterscheiden sich dabei im wesentlichen in ihrer Form. Die Eigenschaften makroskopischer Objekte (also eines Stoffes) werden dadurch bestimmt, aus welchen Atomen das Objekt besteht und welche Lage diese Atome zueinander haben.
Die Atome Demokrits können nicht vernichtet und nicht erzeugt werden, sie haben ewigen Bestand. Sie sind so klein, dass man sie mit bloßem Auge nicht sehen kann, jedoch verraten uns die Eigenschaften größerer Körper, aus welchen Atomen sie bestehen müssen. Auch wenn wir heute wissen, dass die Atome nicht gänzlich unteilbar sind, ist doch zu Bemerken, dass einige Aussagen über Demokrits Atome sehr nah an unser heutiges Verständnis von Atomen heranreichen. Demokrit lehrt, dass jegliche Vorgänge in der Natur durch eine Wechselwirkung von Atomen beschrieben werden können. Ähnlich wie in der heutigen Chemie lassen sich Veränderungen der Materie durch Bewegungen und Stöße von Atomen erklären.
Ganz wesentlich am Atomismus ist das Nebeneinander von der Materie, die durch die Atome gegeben ist, und einem leeren Element, in der sich die Atome bewegen. Die Postulierung eines leeren Elementes, dass also in Teilen des Raumes nichts Seiendes existiert, war in der Antike ein gewagter Schritt, und dennoch war diese Tatsache unverzichtbar für den Atomismus.


1 Ab hier Auszug aus: www.students.uni-mainz.de/capraro/atom.pdf, Zugriffsdatum 13.11.2009


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