Ana səhifə

1. Inhaltsverzeichnis


Yüklə 374.79 Kb.
səhifə1/8
tarix13.05.2016
ölçüsü374.79 Kb.
  1   2   3   4   5   6   7   8

1.Inhaltsverzeichnis:





1. Inhaltsverzeichnis: 4

2. Einleitung 5

3. Dialekt 7

1.2. Dialekt als Realität des Lebens in deutschsprachigen Ländern 8

1.3. Einteilung der deutschen Dialekte, bzw. Mundarten 13

1. Wiener Mundart heute und was man wissen muss, um die Wiener Mundart zu verstehen 16

1.4. Wie die Laute richtig aushören. 16

1.5. Das wichtigste für die Praxis über die Morphologie der Wiener Mundart 21

1.6. Kurz zur Satzlehre 26

1. Wörterbuch 28

2. Texte im Wiener Dialekt mit Übersetzungen 35

3. Schlusswort 47

4. Literatur- und Quellenverzeichnis 48

1.7. Primäre Quellen: 48

1.8. Sekundäre Quellen: 48

1.9. Anlagen 49

1. Begleitungswort des Autors 50

2. Anotace v angličtině 52


2.Einleitung

Der Mensch existiert länger als einige Millionen Jahre und die Sprache ist mit den Menschen sehr eng verbunden. Zunächst existierte nur die gesprochene Sprache, erst seit fünf bis sechstausend Jahren hat sich auch die schriftliche Form entwickelt und verbreitet. Anfangs vollzog sich dies nur langsam, später nach der Erfindung der Druckmaschine nahm ihre Verbreitung rapide zu. Nach heutigem Stand beherrscht jeder von uns beide Formen. Aber trotz der langen Entwicklungsdauer der schriftlichen Form steht uns die gesprochene Form näher. Das Geschriebene ist im Allgemeinen weniger persönlich, sehr oft offiziell oder kalt und natürlich wird es nie eine so frequente Verwendung und Wichtigkeit erreichen wie das Gesprochene. Und dies, obwohl wir heute in der elektronischen Form unvergleichbar mehr schriftliche Informationen haben, als ein Mensch in seinem ganzen Leben aussprechen kann und sogar mehr, als man sich überhaupt vorstellen kann. Die gesprochene Form, wie allgemein bekannt ist, ist nicht einheitlich. In allen modernen Sprachen unterscheiden wir in der Regel die Hochsprache, die Umgangsprache, den Dialekt und die Mundart. Die zwei letztgenannten Bezeichnungen werden zwar synonym gebraucht, man kann aber auch sagen, dass wir unter dem Ausdruck Dialekt oft eine Gruppe von mehreren, nahe beieinander liegenden Mundarten verstehen, also eine generelle Variante, die charakteristische sprachliche Gemeinsamkeiten hat. In dieser Arbeit gehe ich davon aus, dass es sich in erster Linie um Synonyme handelt. Es ist weiterhin bekannt, dass die Umgangssprache sich aus dem Dialekt / aus Dialekten entwickelt hat. Im Prinzip können wir sagen, dass mehrere Gebiete sich schrittweise auf gewisse Sprachregeln und einen gewissen Wortschatz geeinigt haben, so dass die Verständigung innerhalb eines größeren Gebietes möglich war. Eine große Rolle spielte dabei der Handel, zunehmend engere Kontakte zwischen den Menschen und nicht zuletzt auch der Buchdruck. Die Tendenz zu einer Unifikation führte später, und wir können auch sagen, dass dies im Prinzip besonders aus politischen Gründen geschah, zu weiteren Einigungen und später zur Annerkennung einer gemeinsame Sprache, die wir heute Standardsprache oder Hochsprache nennen. Die Umgangsprache oder Mundart lernen wir von klein auf, in natürlicher Form im Rahmen der Familie, leicht und von selbst. Die Standartsprache lernen wir überwiegend in der Schule, und später müssen wir immer unsere Kenntnisse durch Lektüre oder ständiges Studium erneuen. Umgangssprache, Mundart oder Dialekt ist also die ursprüngliche, natürliche Sprachform der zwischenmenschlichen Kommunikation. Aus diesem sehr wichtigen Grund habe ich das Thema „Wiener Mundart“ für meine Bakkalaureatsarbeit ausgewählt.

Gleich am Anfang möchte ich die Tschechische Republik mit den deutsprachigen Ländern bezüglich der Dialektproblematik vergleichen. Danach werde ich selbstverständlich eine kurze Übersicht über die deutschen Mundarten aus der Fachliteratur präsentieren. Dann möchte ich den Leser mit der Wiener Mundart auf der Grundlage eigener Erfahrungen bekannt machen. Mit Hilfe der Fachliteratur werde ich auf die wichtigsten Abweichungen von der Standartsprache hinweisen. In erster Linie wird hier von Phonetik, gleich danach von Morphologie und schließlich sehr kurz von Syntax die Rede sein. Auf der Basis einer Auswahl von am häufigsten benutzten Ausdrücken der Wiener Mundart werde ich den Wortschatz präsentieren. Es ist sehr von Vorteil, theoretische Annahmen sofort anhand praktischer Beispiele zu illustrieren. Hierfür habe ich einige Texte in der Wiener Mundart und parallel ihre Übersetzungen vorbereitet. Die Texte sind absichtlich aus verschiedenen Bereichen entnommen. Meine Arbeit kann für alle, die sich für die deutsche Sprache interessieren, einen Erkenntnisgewinn bringen. Besonders interessant kann diese Arbeit z. B. für die Studenten sein, die im Raum der Stadt Wien als au pair arbeiten wollen, aber auch für Techniker, die häufig Telefongespräche führen und dabei auf die Problematik des Dialektes stoßen, für Arbeitnehmer in Firmen, die ihren Sitz in der Tschechischen Republik haben und in deren Firmenführung Österreicher beschäftigt sind, in jedem Falle auch für die, die als Gastarbeiter / als Handwerker oder Hilfsarbeiter/ in Wien und Umgebung arbeiten wollen, und natürlich auch für alle, die mehr über die deutsche Sprache wissen wollen.

3.Dialekt

Die Definition des Begriffs Dialekt/Mundart stellt sich als eines der Hauptprobleme der Mundartforschung heraus. Es gibt viele verschiedene und gute Definitionen. Eine prägnante kann man zum Beispiel auch im Duden1/ finden:

-Dialekt ist: a/ Mundart; Gruppe von Mundarten mit gewissen sprachlichen Gemein-samkeiten

b/ regionale Variante einer Sprache.

-Mundart (für Dialekt) ist: innerhalb einer Sprachgemeinschaft auf ein enges Gebiet beschränktes, von der Hochsprache in verschiedener Hinsicht abweichende, ursprüngliche, meist nur gesprochene Sprache, Dialekt.

Im Zusammenhang mit dem Thema Dialekt treffen wir oft auch auf die Begriffe Soziolekt2/ und Slang.2/ Aus diesem Grund wäre es sicher von Vorteil, diese zwei Ausdrücke genauer zu beschreiben. Der Soziolekt ist ein im Kontrast zum Dialekt entstandener Begriff, der zur Bezeichnung einer Sprachvarietät dient, die für eine sozial definierte Gruppe kennzeichnend ist. Soziolekte sind ein Abbild gesellschaftlicher Strukturen (Hierarchien) und Gebrauchspraktiken. Standardsprachliche Soziolekte wie zum Beispiel Hochdeutsch genießen einen hohen gesellschaftlichen Status, werden vor allem in formellen öffentlichen Domänen gebraucht und zeigen kaum regionalsprachliche, also dialektale Einflüsse. Hingegen werden nicht-standardsprachliche Soziolekte wie zum Beispiel der Berliner Stadtdialekt in bestimmten Regionen verwendet.



Der Slang ist eine lässig gebrauchte, saloppe Umgangssprache mit ausgeprägten sozialen und regionalen Varianten, die durch neuartige Verwendungen des vorhandenen Vokabulars sowie neue Wortbildungen gekennzeichnet ist. Slang gilt als Versuch, die alltägliche Sprachtradition zu lockern, tritt in allen Sprachen auf und zeigt sich als witzig-ironische, bewusst komische Verdrehung der Sprachsitte. Der Slang ist gruppenspezifisch und fällt durch einen expressiven Wortschatz und eine gewollt burschikose, legere bis ins derbe reichende Wortwahl auf. In diesem unterkühlten Sprachgebrauch meist großstädtischer Jugend werden die Themen Geld, Mädchen, Sexualität, Musik, Polizei, Angst, Drogen und Tod mit besonderer Metaphorik versehen.1/

  1   2   3   4   5   6   7   8


Verilənlər bazası müəlliflik hüququ ilə müdafiə olunur ©anasahife.org 2016
rəhbərliyinə müraciət